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Vorsorge in der Schwangerschaft

Beginnt eine Schwangerschaft, so beginnt eine Zeit, in der sich vieles ändert. Eine Zeit, in der sich bei einer Frau körperlich und sozial alles auf den Kopf stellt.

Es verändert sich nicht nur das Gewicht, Haut und Haare, auch die Brust und der Gemütszustand ändern sich. Außerdem ändert sich auch der bisherige Lebensstil. Darunter kann auch die aktuelle Wohnsituation fallen.

Die Paarbeziehung wandelt sich vom Liebespaar zum Elternpaar und man muss erst nach und nach seine Rolle neu finden.

Doch die wichtigste Frage, die die werdenden Eltern stets begleitet ist: Was kann man tun, damit es der Mutter und dem Kind gut geht? Worauf muss man achten? Können körperliche Beschwerden auftreten? Welche regelmäßigen Arzttermine müssen vereinbart werden?

Neben den ärztlichen Untersuchungen stehen Ihnen auch noch Untersuchungen und Beratungen durch die Hebamme oder den Geburtshelfer zu. Eine Hebamme kann schon während der Schwangerschaft eine gute Begleitung sein. Sie steht einem bei der Geburt zur Seite und besucht Sie im Wochenbett. Sollten Sie Hilfe brauchen, weil Sie Beschwerden haben, so ist sie Ihre Ansprechpartnerin neben dem Arzt. Die Hebammenhilfe wird von der Krankenkasse übernommen. Sie müssen sich lediglich selbst um eine Hebamme oder einen Geburtshelfer in Ihrer Nähe kümmern. Dies sollten Sie bereits so früh wie möglich tun, denn Hebammen sind stark gefragt und oft lange im Voraus ausgebucht.

Warum sind regelmäßige Arztbesuche während der Schwangerschaft so wichtig?

In der Schwangerschaft stehen ihnen ärztliche Untersuchungen auf Grund Ihres veränderten Zustandes zu. Sie erhalten zu Beginn der Schwangerschaft den Mutterpass. In diesem Untersuchungsheft sind sämtliche wichtigen Daten über Sie und Ihre Schwangerschaft festgehalten. Es ist sehr wichtig, den Mutterpass stets bei sich zu führen, denn sollte etwas Unvorhergesehenes passieren, sind alle Helfer gleich über Ihre Schwangerschaft informiert und können Sie und Ihr Baby bestens versorgen.

In einer normal verlaufenden Schwangerschaft sind regelmäßige Arztbesuche alle vier Wochen vorgesehen. Ab der 32. SSW wird Ihr Frauenarzt, Ihre Frauenärztin Sie alle zwei Wochen sehen wollen.

Bei den Vorsorgeterminen werden immer Blutdruck, Gewicht, Urin und später dann die Herztöne kontrolliert. Wenn der errechnete Geburtstermin überschritten wird, dann müssen Sie alle zwei Tage zur Kontrolluntersuchung gehen. In der Regel sind diese dann bereits in der Entbindungsklinik.

Wenn Sie unsicher sind, und bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie immer Ihren Arzt oder Ihre Ärztin aufsuchen. Nehmen Sie alle Vorsorgeuntersuchungen wahr. So können nicht nur gesundheitliche Störungen bei Ihnen und dem Kind frühzeitig festgestellt und entsprechend behandelt werden. Auch können Sie bei den Vorsorgeuntersuchungen über alle Unsicherheiten und Ängste reden.

Die regulären Vorsorgeuntersuchungen können auch – ausgenommen die Ultraschalluntersuchungen - von einer Hebamme durchgeführt werden.

Mehr Informationen zu Untersuchungen während der Schwangerschaft hier.

Wie kann sich die Schwangere gesund und fit halten?

Wenn Sie sich ausreichend bewegen, Sport treiben - der der Schwangerschaft angepasst ist - und Ruhe und Entspannung ein Bestandteil Ihrer Lebensweise sind, dann können Sie dazu beitragen, dass Sie sich fit und gesund halten. Bei allem was Sie jetzt tun, müssen Sie immer auch Ihr Baby mit einbeziehen. Deshalb sollten Sie auf Sportarten, die eine große Sturz- und Verletzungsgefahr bergen, verzichten.

Viel Bewegung an der frischen Luft hält Ihren Körper fit und bringt Ihren Kreislauf in Schwung. Außerdem hilft ausreichend Bewegung gegen klassische Schwangerschaftsbeschwerden, wie Rückenschmerzen und Venenprobleme. Neben Spazierengehen an der frischen Luft eigenen sich Schwimmen und Gymnastik oder Schwangerschaftsyoga sehr gut.

Bei den geringsten Beschwerden müssen Sie allerdings sofort mit jedem Sport aufhören und Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren Arzt aufsuchen.

Wenn Sie in Ihrem Alltag durch Privates oder Arbeit unter großen Stress stehen und Sie stets Hektik begleitet, dann sollten Sie versuchen, sich einen Ausgleich zu schaffen: Ruhen Sie sich aus, machen Sie Ihren Kopf frei und seien Sie in Gedanken ganz bei Ihrem Kind. Lassen Sie ruhig hin und wieder die Hausarbeit liegen und gönnen Sie sich etwas Erholung. Sprechen Sie auch über den Stress in der Arbeit oder im Privatleben auch mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.

Welche Folgen haben Alkohol- / Drogen- und Nikotinkonsum während der Schwangerschaft?

Alkohol-/ Drogen- und Nikotinkonsum sind während der Schwangerschaft gerade für das Kind besonders schädigend. Die Einflüsse von Alkohol und Nikotin können nicht nur zu Fehl- und Frühgeburten führen, auch das Risiko ein Baby mit Fehlbildungen zu gebären steigt. Und für das Baby kann es zu weitreichenden Folgen kommen, wie zum Beispiel Konzentrationsstörungen, nervöses Verhalten, Händezittern, Herzfehlbildungen und insgesamt eine verzögerte körperliche, wie geistige Entwicklung, um nur ein paar zu nennen. Zwar ist das Risiko umso höher, je länger und mehr man davon konsumiert, allerdings können auch kleinste Mengen von Alkohol und Nikotin bereits schädigend sein.

Generell gilt, der Alkohol-/ Drogen- und Nikotinkonsum ist schädlich für Jeden und Jede, insbesondere für Schwangere.

Sie können sich und vor allem Ihr Kind am besten dadurch schützen, wenn Sie während der Schwangerschaft ganz darauf verzichten.

Quelle: Familienapp Main-Spessart

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